Veranstaltungen

Mittwoch, 25.04.2018

19:00 Uhr 

Diskussion (südl. Friedrichstadt)

tazcafé im Rudi-Dutschke-Haus 

 

Reform ohne Freunde?

Wie können Unternehmen gute Geschäfte machen und Urheber gute Honorare erhalten?
Die EU-Urheberrechtsreform hat fast ausschließlich Gegner. Warum wird sie wohl dennoch kommen? Was sind die Interessen die hinter ihr stehen und wie werden diese in Brüssel und Strasbourg durchgesetzt? Wer sind die Verlierer und was kann vielleicht doch noch dagegen getan werden? Auf diese und andere Fragen versuchen wir im »Mediensalon« Antworten zu geben.

 

10969 Berlin, Rudi-Dutschke-Str. 21

 

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Donnerstag, 26.04.2018

18:00 Uhr 

Vernissage (südl. Friedrichstadt)

Galerie1214 

 

Marie Irmgard: Savage Glitter

Die neuen Arbeiten der in Kopenhagen geborenen Malerin Marie Irmgard (*1976) umgreifen Genres der Malerei in einem Koordinatensystem, das weit genug ist für die Reflexion über Selbstverhältnis und Naturverständnis des Menschen, zwischen historischen Bezugspunkten wie Diego Velasquez und Cy Twombly. Die Galerie1214 zeigt die dichte Werkauswahl erstmals in einer Einzelausstellung in Berlin. Irmgards Farbgebung nutzt ein breites Vokabular, geprägt durch die handwerkliche Polarität zwischen einem kräftigen Impasto, in dem die Farben dick und pur aufgetragen werden, und zarten Lasuren, bei denen reines Leinöl als Malmittel zur Anwendung kommt, mit einer bewusst langen Trocknungszeit. Dadurch gewinnen ihre Bilder ein subtiles Repertoire an Ausdrucksformen. Der Duktus der Hand arbeitet sich ab am Eigensinn eines Oberflächengeschehens, das zwar vorbereitet und alimentiert wird, sich gleichzeitig aber in den Gesetzen der Physik ‚von selbst’ vollzieht: in der Mischung und Durchdringung von Farben, bei der Strukturierung der Hintergründe, durch gezielt provozierte Farbtränen, Risse, Kraquelüren, oder rhizomatische Effekte, die ein feines, Ordnung versprechendes Linienwerk projizieren. Erstmals in einem Gesamtüberblick zeigt die Ausstellung den offenen Zyklus Berlin Flower Series (2014-2018), der die Bildwelten von Stillleben und Interieur auf delikate Art aktualisiert. Irmgard regt an, das verbrauchte visuelle Lexikon neu zu lesen: wer staunt, weiss zunächst nicht, was das ist: ein Haus, ein Strauss, ein Wildbret, ein Zimmer – die Malerei ist ein Pfad, das Naturhafte im Gewohnten wieder zu entdecken. Was etwas ist, was es anders sein könnte, lässt sich durch Anfügen, Wegnehmen, Verwischen, Überlagern von Ebenen, Layers erkunden. Tag und Nacht sind in unserer Lebensweise fast eingeebnet – Irmgard macht den Gegensatz von Hell und Dunkel neu lesbar, wenn sie mit hellen Lasuren und alabasterhaft durchscheinenden Farbkörpern den dunkleren Valeurs eine neue Bedeutung verleiht, wie in dem Widmungsbild für Charlotte Salomon, „L'ermitage was not the sanctuary it promised to be“.

 

10969 Berlin, Alexandrinenstr. 1

 

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Freitag, 27.04.2018

18:00 Uhr 

Vernissage (südl. Friedrichstadt)

Buchmann Galerie Berlin 

 

Fiona Rae

 

10969 Berlin, Charlottenstr. 13

 

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19:00 Uhr 

Vernissage (s?dl. Friedrichstadt)

Neue Saarländische Galerie 

 

Francis Berrar

 

10969 Berlin, Charlottenstr. 3

 

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